Hypnose HEUTE

Die Forschung zur Hypnose hat sich in den letzten zwanzig Jahren stark weiter entwickelt. So wurden in Grundlagenforschungen die Auswirkungen von Hypnose auf die Hirnreaktionen mittels EEG und bildgebenden Verfahren untersucht. Mit modernen wissenschaftlichen Methoden wie z.B. der PET (Positronen-Emissions-Tomografie) oder der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT), einer Art „Hirnscan“, lassen sich die Prozesse darstellen, die sich während einer Hypnose in unserem Gehirn abspielen. Einige Untersuchungen haben gezeigt, dass während der Hypnose Bereiche im präfrontalen Cortex (einem an der Stirnseite gelegenen Teil unserer Großhirnrinde) aktiv sind, und zwar besonders ein Gehirnbereich, der für Aufmerksamkeit, Fehlersuche und Konfliktlösung zuständig ist.

Professor Dr. Dirk Revenstorf von der Universität Tübingen hat über 200 Studien zur Wirksamkeit der Hypnosetherapie ausgewertet, u. a. bei Behandlung von Adipositas (Übergewicht), Bulimie (Ess-Brechsucht), Geburtsvorbereitung, Herpes, Migräne, Neurodermitis, Rauchen und Schlafstörungen. Die Ergebnisse waren durchweg eindeutig positiv und sind hier nachzulesen.

Es gäbe hunderte von Studien und Berichte, die sich noch aufzählen ließen. Gerne informieren Sie sich darüber hinaus in Fachliteratur oder weiteren Onlineberichten.